Eine empirisch fundierte Innovationspotenzialanalyse als Werkzeug im touristischen Innovationsmanagement

Abstract

Das vorliegende Paper stellt die besonderen Hemmfaktoren von sowie die Risiken für betriebsübergrei-fende, also destinationsweite, Innovationen in der kleinstrukturierten Tourismuswirtschaft dar. Ferner be-schreibt es eine empirisch fundierte wissenschaftlichen Methode, die Innovationspotenzialanalyse, sowie deren erfolgte Anwendung und erste Ergebnisse im Rahmen eines F&E-Projektes, das u. a. auf die desti-nationsweite überbetriebliche Innovationsförderung von Tourismusdestinationen abzielt. Die Innovations-potenzialanalyse soll es den Innovationsbeteiligten ermöglichen, die Kundenbedürfnisse fernab von Pro-dukt- oder Prozesslösungen zu erfahren und aufbauend auf diesen Bedürfnissen neue Lösungen zu ent-wickeln. Es ist anzunehmen, dass die Innovationspotenzialanalyse, richtig eingesetzt, derart das Innovati-onsrisiko minimiert, da die auf ihr aufbauenden Innovationen optimaler Weise auf die Befriedigung der in der Analyse identifizierten Bedürfnisse abzielen und so die Wahrscheinlichkeit von am Nachfragermarkt vorbei entwickelten Push-Innovationen verringert wird. Abschließend werden die Limitationen der Metho-de, die Learnings aus der erstmaligen Anwendung im touristischen Destinationskontext, Implikationen für die Praxis und künftige Forschungsfragen dargestellt und besprochen.

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